Vojta

Diese Methode findet ihre Anwendung bei der Behandlung neurologischer Störungen. Die Störungen können sowohl angeboren als auch erworben.

Bei der Vojta-Therapie übt der Therapeut beim Patienten, der sich in Bauch-, Rücken- oder Seitenlage befindet, einen gezielten Druck auf bestimmte Körperzonen aus. Solche Reize führen bei Menschen – und zwar jeden Alters – automatisch und ohne eigenen Antrieb, also ohne aktive willentliche Mitarbeit des Betroffenen, zu zwei Bewegungs­komplexen.

Durch die Anwendung der Reflexlokomotion sollen die elementaren Bestandteile der menschlichen Aufrichtung und Fortbewegung, d. h.:

     1. das Gleichgewicht des Körpers bei Bewegungen,
     2. die Aufrichtung des Körpers gegen die Schwerkraft und
     3. die zielgerichteten Greif- und Schrittbewegungen der Gliedmaßen wieder      
         zugänglich und nutzbar werden.

Von dem breiten Wirkungsspektrum der Vojta-Therapie profitieren Patienten jeden Alters mit durchaus unterschiedlichen Erkrankungen, wie z. B.:

      · zerebrale Paresen,
      · Skoliosen der Wirbelsäule,
      · Hüftgelenkdysplasien und –luxationen.

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